Das genossenschaftliche Bankensystem ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden. Gegründet auf der wirtschaftlichen Not dieser Zeit, als Hilfe zur Selbsthilfe, haben sich engagierte Bürger zusammengeschlossen und ihre eigene Bank gegründet. Die Vorbilder: Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch. Weiten Kreisen der ländlichen und städtischen Bevölkerung war der durch die wirtschaftliche Entwicklung erforderliche Zugang zum organisierten Bankgeschäft verschlossen. Die Gründung beruhte also auf einer Notsituation mit dem Ziel der Überwindung der erlebten Einengungen. So gründete Friedrich Wilhelm Raiffeisen im Jahre 1854 den Heddesdorfer Wohltätigkeitsverein, an dessen Stelle trat 10 Jahre später der Heddesdorfer Darlehnskassenverein. 1862 wurde unter Mithilfe Raiffeisens der Darlehnskassenverein der Bürgermeisterei Engers ins Leben gerufen. Die Gründung der Volksbank Linz erfolgte 1907 als Linzer Gewerbebank nach den Vorbildern Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

Im Laufe der Jahrzehnte haben sich - auch in unserem Raum - die genossenschaftlichen Banken den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen gestellt. Einzelne örtliche Institute schlossen sich dann zu der Raiffeisenbank Engers eG, der Raiffeisenbank Neuwied eG sowie der Volksbank Linz eG zusammen. 1994 fusionierte die Raiffeisenbank Engers eG mit der Raiffeisenbank Neuwied eG, im Jahr 2000 erfolgte der Zusammenschluss dieser Einheit mit der Volksbank Linz eG zur heutigen VR-BANK Neuwied-Linz eG.

 

 

In diesem Namen finden sich die traditionell genossenschaftlichen Bezeichnungen sowie die wirtschaftliche Darstellung der beiden Zentren innerhalb des größeren Geschäftsgebietes wieder.

VR-BANK Neuwied-Linz eG
BLZ: 57460117
BIC: GENODED1NWD