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VR-BANK Neuwied-Linz eG
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VR-BANK Neuwied-Linz eG

Pressemitteilung

01. April 2008
VR-BANK Neuwied-Linz eG von Finanzkrise nicht betroffen 
Einlagen zu 100 Prozent sicher 

Dank ihrer soliden Geschäftspolitik ist die Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG von der aktuellen Finanzkrise nicht direkt betroffen. „Subprime entspricht nicht unserem Geschäftsmodell und findet deswegen bei uns auch nicht statt“, erklärte Franz-Jürgen Lacher, Vorstand der VR-Bank. „Stabilität ist uns wichtiger als das schnelle Geld.“ Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken erweisen sich gerade in turbulenten Zeiten als außerordentlich stabil, was die jüngst präsentierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 deutlich belegen.

Für die Gelder ihrer Kunden liefern die Volksbanken und Raiffeisenbanken eine Sicherheit, die über gesetzliche Vorgaben weit hinausreicht. Seit dem Jahr 1934 gewährleistet die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) als weltweit ältestes, komplett privatwirtschaftlich organisiertes Sicherungssystem für Banken, dass die Kundeneinlagen und –Inhaberschuldverschreibungen zu 100 Prozent geschützt sind. „Bei uns sind die Kunden auf der sicheren Seite“, so Franz-Jürgen Lacher weiter. Seit dem Bestehen der Sicherungseinrichtung in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat noch nie ein Kunde einen Verlust seiner Einlagen erlitten.

Die Berichterstattung einiger Medien, die über eine mögliche Auflösung des Union Investment Fonds „ABS Invest“ spekulierten, ist falsch. In den Fonds haben rund 200 institutionelle Anleger investiert, also keine Privatpersonen. Der Fonds „ABS Invest“ wurde im Sommer letzten Jahres geschlossen. Die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment hatte als eine der ersten Marktteilnehmer erkannt, dass die Anteile an ABS-Fonds angesichts der US-Hypothekenkrise nicht mehr bewertbar sind und den Fonds geschlossen. Einen Fonds zu schließen bedeutet nicht das Aus, sondern lediglich ein vorübergehendes Einstellen von An- und Verkauf der Fondsanteile. Diese verantwortungsvolle Maßnahme ist zum Schutz der Investoren unternommen worden. Eine zwangsweise Liquidierung des „ABS-Invest“ stand und steht nicht im Raum.

„Seit einigen Monaten ist jedem Bankkunden bewusst geworden, dass eine über dem Geld- und Kapitalmarkt liegende Rendite, der Preis für ein höheres Risiko ist“, so Franz-Jürgen Lacher. „ Unsere gelebte Philosophie war, ist und wird auch in Zukunft sein, dem Kunden eine gute Rendite zu vertretbaren und dem Kunden erklärbarem Risiko anzubieten.“ Vor diesem Hintergrund ergibt sich, dass die VR-Bank Neuwied-Linz keine spekulativen Aktienrisiken eingegangen ist, keine Auslandsrisiken im Bestand bestehen, keine ABS-Zertifikate erworben wurden und nicht in die Subprime-Kredite investiert wurde. Ferner schließt die VR-Bank den Verkauf von Kreditforderungen an Finanzinvestoren aus.