Crowdworking organisiert Arbeit neu

Eine neue Art der gemeinsamen Projektarbeit

Zu den typischen Crowdworking-Aufträgen zählen zum Beispiel die Pflege von Datenbanken, Recherchen im Web oder die Prüfung von Produktplatzierungen in Einzelhandelsgeschäften. Es können jedoch auch anspruchsvollere Aufgaben wie Softwareentwicklung oder die Gestaltung von Webseiten vergeben werden. Crowdworker arbeiten in der Regel von zu Hause aus.

Beide Seiten profitieren

Crowdworking bietet Vorteile für Auftraggeber und Auftragnehmer. Unternehmen finden über das Internet schnell und unkompliziert Unterstützung für ihre Projekte, während Crowdworker vor allem die hohe Flexibilität zu schätzen wissen. Sie entscheiden selbstbestimmt über Arbeitsumfang, -zeit und -ort.

Im Crowdworking steckt noch viel Potenzial

Das Potenzial von Crowdworking wird in Deutschland bislang noch wenig genutzt. Dies hat 2016 eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.534 Unternehmen ab drei Beschäftigten ergeben:

  • Nur jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) hat angegeben, zu wissen, was sich hinter dem Begriff verbirgt.
  • Nur 3 Prozent der Unternehmen haben schon Erfahrungen damit gesammelt, einzelne Arbeiten mit Crowdworkern zu erledigen.
  • Insbesondere größere Unternehmen sehen im Crowdworking als alternative Arbeitsform Potenzial. 29 Prozent der Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern können sich die Zusammenarbeit mit Crowdworkern vorstellen. Bei den Unternehmen ab 250 Beschäftigten sind es sogar 32 Prozent.

Zuletzt aktualisiert am 24. März 2017.